

| Generalentwässerungsplanung
Kosten sparen durch ganzheitliche Betrachtung |
| 8. - 9. Juni 2010 in Würzburg |
| Beschreibung | Programm | Anfahrt/Hotel | Anmeldung | Flyer |
Städtische Abwassersysteme bestehen aus einer Vielzahl einzelner Komponenten, wie z.B. Kanäle, Becken, Überläufe, Pumpwerke etc., die sich gegenseitig in ihrer Wirkung stark beeinflussen. Die Beurteilung der Leistungsfähigkeit einzelner Komponenten oder deren Planung kann sachgerecht nur erfolgen, wenn alle notwendigen Eingangsgrößen definiert sind und wenn diese gegenseitigen Beeinflussungen von ihrer Größe her bekannt sind. Zur Ermittlung dieser Wechselwirkungen innerhalb des Gesamtsystems wird der Generalentwässerungsplan (GEP) oder Generalkanalisationsplan (GKP) als Analyse- und Planungsinstrument eingesetzt und kann in der Bundesrepublik als Stand der Technik angesehen werden. Der GEP dient dabei dazu, langfristige Entwicklungen wie beispielsweise geplante Sanierungsmaßnahmen, Siedlungserweiterungen, Änderungen im Abwasseranfall oder auch einen bevorstehenden Klimawandel zu berücksichtigen, um damit einen Überblick über die Dringlichkeit von Sanierungsmaßnahmen des Kanalnetzes zu gewinnen. Durch Entwicklung und Vergleich verschiedener Szenarien können wirtschaftliche Varianten erarbeitet werden. Durch den GEP werden damit die Weichen für umfangreiche Investitionen gestellt. Die Möglichkeiten einer Optimierung in ökonomischer und ökologischer Sicht sind deshalb weitaus größer als beispielsweise in der Entwurfs- und Ausführungsphase einer klassischen Planung. Aus diesem Grund wird beim GEP insbesondere neben der Analyse des Ist-Zustandes anhand diverser Kriterien das Entwässerungssystem auch auf den Prognose-Zustand hin untersucht. Somit ist die Zielsetzung für eine Generalentwässerungsplanung die Erarbeitung eines nachhaltigen ökologischen und ökonomischen Entwässerungskonzeptes für die Zukunft. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden nach der thematischen Einführung die wesentlichen Bearbeitungsschritte eines GEP beschrieben und zukunftsfähige Konzepte vorgestellt. Basis für die wirklichkeitsnahe Beurteilung von Entwässerungsanlagen sind exakte Bestandsdaten, deren Erfassung und Pflege detailliert besprochen werden. Grundlage für die Entwicklung von Lösungsvorschlägen ist eine umfassende Analyse des Entwässerungssystems mit Hilfe geeigneter Modelle. Die entsprechenden Modelle sowie die Datengewinnung zur Kalibrierung der Modelle werden im weiteren Verlauf des Programms unter Berücksichtigung notwendiger Eingangsdaten näher erläutert. Praktische Beispiele sowohl aus Sicht eines Auftraggebers, eines Stadtentwässerungsbetriebes als auch eines Ingenieurbüros vervollständigen das Programm. Abschließend werden diverse Strategien vorgestellt, wie mit einem optimalen Einsatz von Generalentwässerungsplänen ökologische aber auch ökonomische Erfolge erzielt werden können. Die Referenten sind teils in einzelnen Arbeitsgruppen tätig oder weisen weit reichende Erfahrungen im Bereich Forschung und Lehre und in der praktischen Umsetzung bei der Erstellung von Generalentwässerungsplänen auf. |
| Veranstaltungsort: |
| SKZ ToP gGmbH Frankfurter Str. 15 – 17 97082 Würzburg |
| Seminargebühr (MwSt. frei): |
| Seminargebühr: EUR 420,00 Studierende (mit Nachweis): EUR 120,00 Die Gebühr versteht sich inklusive der Pausengetränke, des Mittagessens und der Abendveranstaltung sowie der Seminarunterlagen. Bitte zahlen Sie die Teilnahmegebühr erst nach Erhalt der Rechnung. |