Generalentwässerungsplanung
Kosten sparen durch ganzheitliche Betrachtung
8. - 9. Juni 2010 in Würzburg
Beschreibung Programm Anfahrt/Hotel Anmeldung Flyer
 
Programm 8. Juni 2010
Moderation: Dr.-Ing. Richard Rohlfing
Vorbereitung und Grundlagen
10:00 - 10:15 Begrüßung
Dr.-Ing. Igor Borovsky, TA Hannover
10:15 - 11:00 Thematische Einführung in die Generalentwässerungsplanung
Grundlagen, Methoden und Vorgehen
Dr.-Ing. Richard Rohlfing, PFI Planungsgemeinschaft Hannover
11:00 - 11:30 Optimierung der Siedlungsentwässerung mit Hilfe der integralen Entwässerungsplanung
Dr.-Ing. Jörg Hennerkes, Ruhrverband, Essen
11:30 - 12:00 Kaffeepause
12:00 - 12:30 Wassersensible Stadtentwicklung
Überflutungsschutz, Anpassungen an den Klimawandel, Handlungsbedarf bei den Kommunen
Dipl.-Ing. Marko Siekmann, RWTH Aachen
12:30 - 13:00 Sanierungsplanung von Abwassernetzen im Spannungsfeld demografischer und struktureller Veränderungen
- Entwicklung häuslicher / gewerblicher Abwasseranfall
- Infrastrukturgeprägte städtebauliche Risikoanalyse
- Einsatz von automatisierten softwaregestützten Systemen zur Kanalsanierungsplanung
Dr.-Ing. Uwe Winkler, Kommunale Wasserwerke Leipzig
13:00 - 14:00 Mittagspause
14:00 - 14:30 Klimawandel - Wie können sich Kommunen darauf vorbereiten?
Dr. Thomas Einfalt, hydro & meteo GmbH & Co. KG, Lübeck
14:30 - 15:15 Stufenweise Fremdwasseranalyse für die Generalentwässerungsplanung
- Strategie und Datenauswertung
- Berücksichtigung im GEP
- Erfolgskontrolle
Dr.-Ing. Erik Ristenpart, ifs Ingenieurgesellschaft für Stadthydrologie mbH, Hannover
15:15 - 16:00 Fortschreibungsfähige Erhebung von Kanalisations- und Flächendaten (Bestandserfassung)
- Notwendige Eingangsdaten, Befliegung und Luftbildauswertung
- Digitalisierung und Auswertung mit grafischen und geografischen Informationssystemen
- Darstellung und Verschneidung
Dr.-Ing. Stefan Schneider, ITWH Hannover
16:00 - 16:30 Kaffeepause
16:30 - 17:15 Niederschlags-Abfluss-Messungen
- Messkonzept
- Praktische Abwicklung und Qualitätssicherung
Dr.-Ing. Thomas Kraus, IGM Messen GmbH, Darmstadt
17:15 - 18:00 Modellkalibrierung
Vorgehensweise, Verwendung der Ergebnisse, LANUV-Arbeitsblatt 4
Prof. Dieter Sitzmann, Hochschule Coburg
ab 19:00 Fachlicher Austausch bei einem gemeinsamen Abendessen mit Weinprobe

 
Programm 9. Juni 2010
Moderation: Dr.-Ing. Lothar Fuchs
Ausführung und praktische Beispiele
09:00 - 09:30 Schmutzfrachtberechnung / A 128
- Zielsetzung
- Modelltechnische Umsetzung
- Beispiel
- Optimierungspotenzial
Dr.-Ing. Jürgen Mang, Emschergenossenschaft/Lippeverband, Essen
09:30 - 10:00 Einfluss der baulichen Sanierung auf die hydraulische Leistungsfähigkeit
- Anforderungen an die hydraulische Leistungsfähigkeit von Kanalnetzen
- Kanalquerschnittsvergrößerungen auf das notwendige Maß begrenzen
- Berücksichtigung von Inlinern bei der hydraulischen Berechnung
Dipl.-Ing. Marc Althoff, PFI Bochum
10:00 - 10:45 Immissionen aus Siedlungsgebieten
Analyse der Merkblätter BWK-M3/M7 und DWA-M 153
Dr.-Ing. Thiele Brandt, Brandt-Gerdes-Sitzmann Wasserwirtschaft GmbH, Darmstadt
10:45 - 11:15 Kaffeepause
11:15 - 12:00 Niederschlagswasserbeseitigungskonzept (NWBK) und Fremdwasserbeseitigungskonzept (FWBK)
- (NWBK) als integraler Bestandteil der kommunalen Abwasserbeseitigungskonzepte (ABK) in NRW
- Mindestinhalte eines NWBK
- Notwendigkeiten zur Aufstellung eines FWBK
- Verknüpfung ABK mit Maßnahmenplanung gemäß WRRL
Dipl.-Ing. Bert Schumacher, Bezirksregierung Detmold
12:00 - 13:00 Mittagspause
13:00 - 14:00 Möglichkeiten der hydraulischen Sanierung: Maßnahmenentwicklung
- Beschreibung der möglichen Maßnahmen (Entsiegeln, Abkoppeln, Steuern, Versickern)
- Regenwasserbewirtschaftung
- Überflutungssicherheit
Dr.-Ing. Lothar Fuchs, ITWH Hannover
14:00 - 14:15 Kaffeepause
14:15 - 15:15 Sanierungskonzeption unter Berücksichtigung baulicher, hydraulischer und immissionsorientierter Anforderungen
- Festlegung von Prioritäten
- Entwicklung von Abwasserbeseitigungskonzepten
- Praxisbeispiel
Dipl.-Ing. Andreas Sauerwein, Technische Betriebe Velbert AöR
15:15 - 16:00 Teil I: Leistungs- und Honorarvereinbarung für den GEP
Teil II: Der GEP ist Bedarfsplanung nach DIN 18205

Dipl.-Ing. Ulrich Welter, Sachverständiger für Ingenieurhonorare nach HOAI, ingside, Berlin
16:00 - 16:15 Schlussdiskussion
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