Alle unsere Veranstaltungen haben die Anerkennung der Ingenieurkammer-Bau NRW, der Bayerischen Ingenieurkammer, der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz und der Brandenburgischen Ingenieurkammer.
Urbane Sturzfluten
Analyse, Bewertung, Lösung
29. Januar 2014 in Würzburg (Zusatztermin)
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Das Niederschlagsgeschehen wird sich in Zeiten des Klimawandels verändern. Aktuelle Studien für Westeuropa zum Klimawandel sagen eine wachsende Häufigkeit und Intensität von Niederschlagsereignissen voraus. Schadensstatistiken für Deutschland zeigen zudem, dass ein bedeutender Anteil der Schäden von Infrastruktur und Bevölkerung infolge von Überschwemmungen in städtischen Gebieten aus Sturzfluten resultiert. Sturzfluten entstehen aus meist lokal begrenzten, sommerlichen Starkniederschlägen, häufig begleitet von Gewitter, Hagel und Sturmböen. Dabei können einzelne Gewitterzellen für längere Zeit auf einer Stelle verweilen und sich „ausregnen“. Leider bleiben bislang im hydrologischen Zusammenhang bei der Stadtplanung und -entwicklung, wie auch in der Bauleitplanung und der Straßenplanung, solche extremen Wettereignisse nahezu unberücksichtigt. Der Überflutungsvorsorge muss innerhalb der Kommunen zukünftig eine erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Im Vergleich zu Flussüberschwemmungen können diese Schäden jedoch durch verhältnismäßig geringe Maßnahmen reduziert werden. Hierfür ist es notwendig, die Natur von Sturzfluten detailliert zu erforschen und von Flussüberschwemmungen abzugrenzen.

Nach einer thematischen Einführung werden im Rahmen unserer Veranstaltung die Kenntnisse über den Ereignistyp Starkniederschlag aufgezeigt. Dies umfasst auch Aussagen zur regionalen Gefahren- und Risikoverteilung sowie zu Überflutungsbildern und -schäden. Im weiteren wird anhand von anschaulichen Beispielen aufgezeigt, wie lokale Überflutungsgefahren in Siedlungsgebieten, die durch Starkniederschläge hervorgerufen wurden, systematisch erkannt werden können, wie infrastruktur- und objektbezogene Maßnahmen zur Überflutungsvorsorge konkret aussehen können und welche Akteure insbesondere gefordert sind. Hierbei werden sowohl planerische, technische als auch administrative Vorsorgemaßnahmen auf kommunaler und privater Ebene dargestellt. Darauf aufbauend werden konkrete Handlungsvorschläge an realen Beispielen aus Städten und Kommunen aufgezeigt. Ziel aller Maßnahmen ist es letztendlich, dem Wasser Wege zu weisen. Wir zeigen, wie das geht!





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